Innovation & Technologietransfer
Das Innovation & Technologietransfer Department agiert als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung im Institut. Es schafft einen strukturierten Rahmen für alle transferbezogenen Prozesse des FBH.
Seine Aktivitäten basieren auf fünf Säulen:
- Forschungsmanagement unterstützt Drittmittelprojekte, zielt auf höhere externe Finanzierungen und steigert das Transferpotenzial in F&E-Projekten.
- Business Development identifiziert, bewertet und erschließt Marktchancen für Forschungsergebnisse und Technologien des Instituts und baut langfristige Industriepartnerschaften auf.
- Industrial Order Management etabliert systematische und effiziente Prozesse, um Auftragsforschungs- und Industrieprojekte zu akquirieren, zu steuern und umzusetzen.
- Unterstützung von Spin-offs fördert und unterstützt die Gründung neuer Unternehmen auf Basis der Forschungsergebnisse des Instituts, von der Validierung der Idee bis zum erfolgreichen Markteintritt.
- Bildungsmanagement fördert gezielt junge Talente und stärkt eine nachhaltige Kompetenzentwicklung auf regionaler und nationaler Ebene.
Indem das FBH Forschungsexzellenz, Industriekooperationen und Unternehmertum systematisch verknüpft, stärkt es seine Position als wichtiger Innovationstreiber und zuverlässiger Partner der Industrie bei der Entwicklung zukünftiger Technologien.
Darüber hinaus bietet das FBH seinen Kunden aus Forschung und Industrie eine Fülle an wissenschaftlichen Dienstleistungen und fertigt Forschungsmuster in Kleinserie. Innovative Produktideen unterstützt das FBH durch sein EntwicklungsZentrum und transferiert diese mithilfe seiner Ausgründungen.
Mit der APECS-Pilotlinie ermöglichen das FBH und seine Forschungspartner der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) sowohl großen Industrieunternehmen als auch KMU und Start-ups einen niederschwelligen Zugang zu Cutting-Edge-Technologien. Sie sorgen damit zugleich für sichere, resiliente Halbleiter-Wertschöpfungsketten.
Bildungsmanagement
Das Ferdinand-Braun-Institut engagiert sich seit vielen Jahren in der dualen und akademischen Aus- und Weiterbildung sowie der Fachkräftesicherung im Hochtechnologie-Sektor. Insbesondere für den gewerblich-technischen Bereich soll geeigneter Nachwuchs geworben und Personal nachhaltig gesichert werden – nicht nur für das Institut selbst, sondern im Rahmen von Förderprojekten für das gesamte Cluster Optik und Photonik Berlin-Brandenburg.
Das am FBH ansässige Aus- und Weiterbildungsnetzwerk Hochtechnologie (ANH Berlin) vernetzt ausbildende Unternehmen und unterstützt sie bei ihren Aus- und Weiterbildungsaktivitäten. Außerdem bietet ANH Berlin Jugendlichen im Rahmen verschiedener Berufsorientierungsangebote einen Einblick in spannende Berufsfelder und vermittelt interessierte Bewerber*innen an auszubildende Unternehmen. Um diese Aktivitäten zu verstetigen wurde der Verein proANH e. V. gegründet.