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FBH - Historie & Entwicklung

Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist nach der Wende aus Teilen des “Zentralinstituts für Optik und Spektroskopie” (ZOS) und des “Zentralinstituts für Elektronenphysik” (ZIE) der Akademie der Wissenschaften der DDR hervorgegangen - und hat sich seither dynamisch entwickelt.

Ausgewählte Eckdaten zur Entwicklung des FBH:

2021

  • Umwandlung in eine gGmbH, eine 100%-Tochter des Landes Berlin
  • Inbetriebnahme des 2. Reinraums. Im Rahmen der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland steht nun eine Ausstattung auf dem aktuellen technologischen Stand zur Verfügung.

2020

  • Seit 2018 baut das FBH seine technologische Basis im Rahmen des Applikationslabors III/V-Komponenten für Lasertechnik und Elektronik aus. Ein zweiter Reinraum wird aufgebaut.
  • Achtes Joint Lab des FBH mit der Universität Duisburg-Essen gestartet - es zielt auf innovative Materialien und Bauelemente für die Terahertz-Elektronik

2019

  • Im Januar ist der neue Forschungsbereich Integrierte Quantentechnologie gestartet - mit weiteren Joint Labs mit der HU Berlin
  • Start des Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus, das FBH ist an fünf Teilprojekten beteiligt
  • 310 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2017

  • Im März ging BeamXpert, das zehnte Spin-off des FBH an den Start - damals unter dem Projektnamen DOBSY - und wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet
  • Im April ist die standortübergreifende, BMBF-geförderte "Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland" gestartet - gut 34 Mio. Euro des insgesamt 350 Mio. Euro umfassenden Investionsprogramms fließen an das FBH

2016

  • Im März wird das Spin-off UVphotonics mit dem mit 50.000 Euro dotierten Leibniz-Gründerpreis ausgezeichnet

2015

  • Laserhersteller TRUMPF eröffnet im Oktober eine Niederlassung für die Vorausentwicklung von Laserdioden in Berlin – in unmittelbarer Nähe zum Forschungspartner FBH
  • Gründung des Spin-offs UVphotonics NT GmbH
  • FBH erneut mit Bestnoten evaluiert und zur weiteren Förderung durch Bund und Land empfohlen
  • 290 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2014

  • Gründung des EntwicklungsZentrums zur Entwicklung von Prototypen am FBH

2013

  • FBH mit „Advanced UV for Life“ erfolgreich im Wettbewerb Zwanzig20 des BMBF; das Konsortium wird bis 2019 mit bis zu 45 Millionen Euro gefördert
  • Gründung der Spin-offs:
    • BEAPLAS GmbH
    • Brilliance Fab Berlin GmbH & Co. KG
    • Phasor Instruments UG
  • Grundsteinlegung für einen Erweiterungsbau (ca. 1.800 qm zusätzliche Labor- und Bürofläche), bezogen im Jahr 2015
  • 270 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2012

  • Transferpreis WissensWerte für besonders leistungsfähige Diodenlaser für die Materialbearbeitung; der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert
  • Inbetriebnahme verschiedener Großgeräte (u.a. ein neuer Waferstepper & ein leistungsfähiges Analytik-Tool zur Charakterisierung von Degradationsprozessen)

2011

  • Gründung des Spin-offs GloMic GmbH
  • Günther Tränkle wird Sprecher des neuen Optik-Clusters Berlin-Brandenburg
  • 240 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2010

  • "wissen.schafft.arbeit" – Laytec & FBH erhalten den mit 20.000 Euro dotierten Technologietransfer-Preis
  • Erweiterungen und Umbauten im Reinraum, v.a. im Bereich der Aufbau- und Verbindungstechnik

2009

  • Umbenennung in Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
  • Im Juni erhielt das Institut erstmalig das TOTAL E-QUALITY Prädikat für die erfolgreiche Umsetzung von Chancengleichheit (erneut: 2012 & 2015)
  • Ausbau und Erneuerung der technischen Infrastruktur (Geräteinvestitionen & energieeffiziente Klima- und Reinraumtechnik)
  • 230 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2008

  • FBH kooperiert im Sonderforschungsbereich 787 (aktuell in der 3. Förderperiode bis 2020)

2007

  • Evaluierung durch den Wissenschaftsrat mit exzellentem Ergebnis

2006

  • Gründung des Spin-offs BeMiTec AG
  • Auszeichnung als familienfreundlicher Betrieb Treptow-Köpenick 2006 (erneut: 2009, 2010 und 2012)
  • Ausgewählter „Ort im Land der Ideen“ gemeinsam mit Jenoptik Diode Lab
  • 180 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2005

  • Erstes Joint Lab mit der TU Berlin (Stand 2016: 5 Joint Labs mit regionalen und überregionalen Universitäten)
  • Schülerlabor MicroLAB gemeinsam mit der Partnerschule Lise-Meitner-Schule gegründet

2004

  • Transferpreis "WissensWerte" für die Entwicklung von DFB-Hochleistungslaserdioden
  • Sanierung des Altbaus, Einweihung eines Neubaus (ca. 1.200 qm Labor-, Büro- und Seminarräume)
  • Erstmalige ISO-Zertifizierung des Qualitätsmanagments, später kamen Umwelt und Arbeitssicherheit hinzu
  • 150 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2002

  • Gründung der Spin-offs:
    • Jenoptik Diode Lab GmbH, 2006: Errichtung einer eigenen Fertigungsstätte in Berlin-Adlershof, 2012: Ausbau der Fertigung um rund 1.400 qm auf 3.400 qm (Bruttogeschossfläche)
    • eagleyard Photonics GmbH
  • 133 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

2000

  • Gründung des Spin-offs IXYS Berlin GmbH

1999

  • Gründung des Spin-offs Three-Five Epitaxial Services AG (TESAG) – gehört seit 2009 zum Jenoptik-Konzern

1998

  • Positive Evaluierung durch den Wissenschaftsrat

1996

  • Leitung: Prof. Dr. Günther Tränkle wird ab August Direktor des FBH
  • 112 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

1993

  • Sanierung und Umbau der Reinräume
    • 1993: 1. Bauabschnitt Epitaxie
    • 1994: 2. Bauabschnitt Erneuerung der Klima- und Lüftungstechnik
    • 1995-97: 3. Bauabschnitt Modernisierung der Reinräume inkl. Anlagenerneuerung (seit 1992)
  • Leitung: ab April 1995 kommissarisch Dr.-Ing. Wolfgang Heinrich

1992

  • Gründung als Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik
  • Mitglied der „Blauen Liste“, seit 1997 "Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz" (WGL), kurz "Leibniz-Gemeinschaft"
  • Leitung: bis Februar Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolf, kommissarisch Dr. Reinhard Gründler, ab Oktober 1992: Prof.  Dr.-Ing. Peter Russer
  • 88 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter