Skalierbare Quantencomputer durch modularen Ansatz
Am 11. Februar 2026 fand das Kick-off des SQale-Projekts statt, das mit seinem Ansatz zur Entwicklung von Ionenfallen-basierten Quantencomputern der nächsten Generation den Bereich des Quantencomputings maßgeblich voranbringen will. Mit über 200 miteinander verbundenen Qubits sollen beispiellos niedrige Fehlerraten für die Implementierung von NISQ-Algorithmen und das Testen fortschrittlicher Fehlerkorrekturtechniken erzielt werden. Das gemeinsame Projekt der neQxt GmbH und des FZ Jülich wird vom BMFTR mit insgesamt 18,4 Mio. Euro gefördert - das FBH entwickelt in diesem Rahmen ein neuartiges Lasermodul, das ultrakurze Pulse liefert.
Quantencomputer besitzen enormes Potenzial, die Grenzen klassischer Rechenmethoden zu überwinden. In einem breiten Anwendungsspektrum – etwa bei chemischen Simulationen, in der Materialforschung oder bei komplexen Optimierungsproblemen – können sie Anwendern ein revolutionäres Werkzeug an die Hand geben. Bislang stehen jedoch sämtliche Quantencomputing-Systeme vor erheblichen Herausforderungen bei der Skalierung.
FBH mit neuartigem Lasermodul beteiligt
Das SQale-Projekt unter Leitung der neQxt GmbH soll hier Abhilfe schaffen und stellt ein bedeutendes Vorhaben zur Entwicklung der nächsten Generation von Ionenfallen-basierten Quantencomputern dar. Das Ferdinand-Braun-Institut ist einer der Unterauftragnehmer und wird ein neuartiges Lasermodul entwickeln, das eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Systemperformance spielen soll. »Wir freuen uns, mit einem einzigartigen Diodenlasermodul im Hosentaschenformat, das ultrakurze Pulse liefert, Teil dieses äußerst zukunftsträchtigen Vorhabens zu sein«, erklärt Dr. Katrin Paschke, Head des Laser Modules Lab am Ferdinand Braun Institut.
Mehr Informationen dazu in der Presseinformation der neQXT GmbH.