Hochleistungsmikromodule

Funktionsprinzip

In Hochleistungsmikromodulen werden in kompakter Form mehrere Halbleiterlaser mittels Wellenlängenmultiplexing und/oder Polarisationskopplung kombiniert. Dadurch lassen sich hohe optische Ausgangsleistungen realisieren. Die Emission steht als Freistrahl oder aus einem Lichtwellenleiter zur Verfügung. Die Module können daher sowohl als Pumpquelle für Festkörperlaser als auch in der direkten Materialbearbeitung genutzt zu werden. Neben dem optischen Konzept ist hier die thermische Auslegung entscheidend.

Anwendungen

  • Materialbearbeitung
  • Pumpen von ultraschnellen Festkörperlasern
  • Medikamenteninjektion ohne Spritzen

Typische Wellenlängen

626 nm .. 1180 nm

Technologie und Montage

  • für die Modulintegration optimiertes Chipdesign
  • Halbleiter-Schichtstrukturen mittels MOVPE
  • Laser-Chiptechnologie einschließlich Oberflächengitter
  • optisches Design und thermomechanisches Management
  • hybride Integration aktiver und passiver Elemente
  • Präzisionsmontage auf individuell angepasstem Inlay
  • spektrale Kopplung und Polarisationskopplung
  • Integration von Elektronik für gepulsten Betrieb
  • Faserkopplung (von Single-Mode-Fasern über 20-µm-Low-Mode-Number-Fasern bis zu Multi-Mode-Fasern)

Typische Daten

  • hohe optische Ausgangsleistung von bis zu 35 W (Freistrahl, M² < 3)
  • exzellente Strahlqualität
  • kompakte Bauweise