ULTRAWAVE

(drahtlose Schichten mit höchster Kapazität jenseits von 100 GHz auf Basis von Millimeterwellen-Wanderwellenröhren

Projektziel:

Die zunehmenden Internet-Datenraten sind eine große gesellschaftliche und technologische Herausforderung. Das ULTRAWAVE-Projekt zielt darauf, die Verdichtung von 5G-Zellen durch eine neuartige Infrastruktur ultra-hoher Kapazität zu unterstützen. Diese Infrastruktur soll bei Frequenzen oberhalb von 100 GHz und mit Datenraten über 100 Gbps/km2 betrieben werden. Dies soll durch ein neuartiges PmP (point-to- multipoint)-System im D-Band erreicht werden, das von einem schnellen PtP-System (point-to-point) im G-Band gespeist wird. Die Komponenten dieses einzigartigen Kommunikationssystems basieren auf Technologien im Bereich der Vakuumtechnik, Elektronik und Photonik und sollen über den Stand-der Technik hinausgehende Betriebseigenschaften erzielen. Weitere Informationen: ultrawave2020.eu.

Beitrag des FBH:

Die Arbeiten am FBH umfassen den Entwurf, die Realisierung und die Charakterisierung von Systemkomponenten wie Leistungsverstärkern im D- und G-Band sowie Abwärtsumsetzer im G-Band. Diese Komponenten sollen im System integriert und in einem Feldversuch getestet werden. Alle diese Arbeiten nutzen den institutseigenen Transferred-Substrat InP-DHBT-MMIC-Prozess.

Ultrawave ist ein Horizont H2020-EU.2.1.1. - INDUSTRIAL LEADERSHIP ICT-Projekt im Rahmen der Netzwerkforschung zu 5G und darüber hinaus. Es wird mit etwa 3 Millionen € über einen Zeitraum von drei Jahren finanziert.