EntwicklungsZentrum für Prototypen

Mit seinem EntwicklungsZentrum sorgt das Ferdinand-Braun-Institut dafür, dass exzellente Forschungsergebnisse noch schneller in marktorientierte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen überführt werden. Damit hat das Institut eine aktive Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen, die Unternehmen einen einfacheren Zugang zu Ergebnissen auf dem aktuellen Stand der Forschung bietet: in Form von praxisgerechten Funktionsmodellen und Prototypen. Folglich geht das FBH den wichtigen Schritt über das Forschungsmodul hinaus zum einsatzfähigen Gerät. Diese handhabbaren Systeme ermöglichen es Wissenschafts- und Unternehmenspartnern, die F&E-Ergebnisse des FBH unkompliziert in ihren Anwendungen zu testen.

  • UV-A-LED-Modul zur Titandioxid-Fotokatalyse
    [+] UV-A-LED-Modul zum Testen von UV-angeregter Titandioxid-Fotokatalyse
  • ps-Lichtimpulsquelle PLS 1030
    [+] ps-Lichtimpulsquelle PLS 1030

Angebote an Kooperationspartner und Unternehmen

  • Entwicklung von Demonstratoren für spezifische Anwendungsgebiete:
    • Integration von Forschungsmodulen und -bauteilen in tragbare, autonome Geräte
    • Miniaturisierung von Laboraufbauten in anschauliche Mustergeräte
    • Handhabbare Prototypen mit integrierter Stromversorgung, Sensoren, Steuergeräten und Laborelektronik
  • Beratung, insbesondere von KMU, bei der Produktentwicklung

Leistungen des EntwicklungsZentrums

  • Mechanische Konstruktion, Elektronik-Entwicklung, Softwareanbindung
  • Inbetriebnahme und Optimierung im Elektronik-Labor
  • Umfangreiche Funktionstests in den institutseigenen Laboren und Werkstätten

Der systematisierte Gerätebau ergänzt die wissenschaftlichen Aktivitäten des FBH. Mit dem EntwicklungsZentrum baut das Institut seine Kompetenz beim technischen Aufbau von Forschungsmodulen zu industrietauglichen, nutzerfreundlichen Prototypen gezielt aus. Entwicklungsprozesse sollen so beschleunigt und Unternehmensbeziehungen langfristig gestärkt werden. Der Aufbau des EntwicklungsZentrums wird als Pilot-Projekt „Veriplan“ vom BMBF über 3 Jahre (03/2014 – 02/2017) gefördert.