Diodenlaser-Technologie

Mehrsektionslaser auf C-Mount
Mehrsektionslaser auf C-Mount, wie sie in Makro-Aufbauten und zum Test eingesetzt werden
Am FBH prozessierte 2-, 3- und 4-Zoll-Laserwafe
Am FBH prozessierte 2-, 3- und 4-Zoll-Laserwafer

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung Optoelektronik am FBH baut das Joint Lab Quantum Photonic Components auf der international anerkannten Kompetenz des FBH in der optoelektronischen Halbleitertechnologie auf. GaAs-basierte Diodenlaser sind bestens geeignet für die industrielle Nutzung in quantensensorischen Anwendungen und bieten eine Reihe von einzigartigen Vorteilen:

  • Mit GaAs-basierten Diodenlasern kann der Wellenlängenbereich von 630 nm bis 1180 nm direkt adressiert werden. Eine einzige Technologie kann somit vielfältige Aufgaben eines Quantensensors erfüllen (z.B. als Kühl- und Abfragelaser bei sehr unterschiedlichen Wellenlängen) und ist auch für verschiedenste Typen von Quantensensoren geeignet.
  • Der mit GaAs-basierten Diodenlasern erreichbare Frequenzbereich kann durch nichtlineare Frequenzkonversion in den sichtbaren, ultravioletten sowie den nahen und mittleren Infrarot-Wellenlängenbereich erweitert werden. Dies macht die GaAs-basierte Diodenlasertechnologie zur generischen Technologie-Plattform für die allermeisten quantenoptische Anwendungen.
  • Diodenlaser sind die energieeffizientesten Laser, die derzeit verfügbar sind. Dies ist wichtig für Anwendungen, bei denen es auf Energieverbrauch und Wärmeabfuhr ankommt, z.B. beim Einsatz im Weltraum.
  • Diodenlaser sind die kompaktesten Quellen für optische Verstärkung. Es ist dieses Alleinstellungsmerkmal, das es der hybride Mikrointegrationstechnologie ermöglicht, die kompaktesten verfügbaren Lasermodule zu liefern.
  • Kompaktheit bedeutet zugleich Robustheit. Dies ist eine wichtige Eigenschaft für die Nutzung in jedem konkreten Einsatzszenario.

Die Entwicklung von Konzepten und Hardware für quantenoptische Anwendungen ist auch für andere Einsatzbereiche interessant, etwa für solche, die ultrakompakte und robuste schmalbandige Laser benötigen. Die Aktivitäten des Joint Lab Quantum Photonic Components umfassen daher auch die gezielte Entwicklung von Lasertechnologien für die satellitengestützte Freiraumkommunikation.