Girls' Day am FBH
Klein aber oho - Innovationen mit Mikrowellen und Licht
Seit dem Jahre 2004 beteiligt sich das FBH jedes Jahr am Girls’ Day und freut sich über den anhaltenden Zuspruch von Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn.
Zunächst bekommen die Schülerinnen in einem kurzen Einführungsvortrag einen Einblick in die Forschungsgebiete des FBH. Anschließend wird die Gruppe geteilt, um in kleinerer Runde einige Stationen im Institut kennen zu lernen und einen Einblick in typische Prozesse und Arbeitsschritte bei der Herstellung von Halbleiter-Bauelementen zu bekommen.
Neben einem Rundgang durchs Institut führen die Schülerinnen selbst praktische Experimente durch. Bei den "Scherenschnitten mit Diodenlasern" erfahren sie, wie leistungsstark die winzigen Laser aus dem FBH sind, indem sie Muster (Linien, Punkte) in eine Fotoplatte einbrennen. Fingespitzengefühl ist beim Laserlabyrinth gefragt, bei dem ein Laserstrahl durch Linsen und Spiegel geleitet wird. Beim Waferhandling lernen die Schülerinnen den Umgang mit den hauchdünnen Scheiben. Diese Wafer sind das Ausgangsmaterial für sandkorngroße Laser oder kleinste Hochfrequenz-Bauelemente, die am FBH erforscht und entwickelt werden. Auf die Wafer werden verschiedenste Materialschichten aufgebracht, die oft nur wenige Atomlagen dünn sind und die anschließend durch Ätz- oder Metallisierungsverfahren strukturiert werden - solange bis ein Halbleiter-Bauelement entstanden ist: ein Laser, eine Hochfrequenz-Schaltung oder ein Transistor. Der abschließende Blick durchs Mikroskop zeigt, wie klein die Strukturen der leistungsstarken Chips wirklich sind.



