Organisatorische Struktur

Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik wird von Prof. Dr. Günther Tränkle geleitet und ist in vier Abteilungen und vier Geschäftsbereiche gegliedert. Die meisten Forschungsprojekte und Industrieaufträge werden jedoch von mehreren Abteilungen und Geschäftsbereichen gemeinsam bearbeitet. Die Geschäftsbereiche decken dabei den gesamten Bereich von der Grundlagenforschung bis hin zur konkreten Applikation ab, während die technischen und wissenschaftlichen Ressourcen des Instituts von den Abteilungen bereit gehalten werden:

Abteilungen

  • Mikrowellentechnik
  • Optoelektronik
  • Materialtechnologie
  • Prozesstechnologie

Geschäftsbereiche

  • Mikrowellenkomponenten & -systeme
  • GaN-Elektronik
  • Diodenlaser
  • GaN-Optoelektronik


Ergänzt werden diese acht fachspezifischen Einheiten durch die Abteilung Wissenschaftsmanagement, die sich um Themen mit institutsstrategischer Bedeutung, um Technologietransfer und Marketing sowie Bildungsmanagement kümmert. Die folgenden weiteren Bereiche unterstützen den reibungslosen Ablauf am FBH:

  • Technische Dienste (mit eigener Werkstatt; zur Sicherung der technischen Aspekte des Reinraumbetriebs)
  • EDV (Computernetzwerk, Programmierung technischer Anlagen)
  • Verwaltung (institutseigene Verwaltung sowie "Gemeinsame Verwaltung" des Forschungsverbundes Berlin)
  • Kommunikation (Marketing und PR)
  • Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheit

Die vernetzte Arbeitsweise des FBH setzt sich auch durch neue Kooperationsformen mit den Universitäten fort. So ist der Leiter des Geschäftsbereiches GaN-Optoelektronik, Prof. Michael Kneissl, Hochschullehrer an der TU und leitet gleichzeitig eine Arbeitsgruppe am FBH. Der TU-Professor Georg Böck baut am FBH den Bereich Galliumnitrid-Leistungsmodule aus und der HU-Professor Achim Peters leitet zusätzlich die FBH-Arbeitsgruppe Lasermetrologie. Darüber hinaus ist im Oktober 2009 eine Stiftungsprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Bereich der Terahertz-Technologien mit Unterstützung des Oerlikon-Konzern gestartet. Diese Professur wurde mit Viktor Krozer besetzt und ist ebenfalls mit entsprechenden Aktivitäten am FBH verbunden. Durch Kooperationsmodelle dieser Art sichert sich das FBH eine enge Verzahnung mit regionalen und überregionalen Universitäten.

Organigramm

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