Neubau FBH
Visualisierung des neuen Querriegels, msp ARCHITEKTEN Dresden
FBH-Mikrowellen-Plasmaquelle
Mikrowellen-Plasmaquelle aus dem FBH zur Hauttherapie
Messkurve Uni-Bochum, NO - Ozon
Die Konzentration von Stickstoffmonoxid und Ozon kann über den Prozessgasfluss eingestellt werden, © Ruhr-Universität Bochum

Pressemitteilungen 2009

Galliumnitrid – das neue Material für die Leistungselektronik

Silizium ist das klassische Material für elektronische Bauteile. Wissenschaftler des Ferdinand-Braun-Instituts entwickeln nun Leistungstransistoren aus Galliumnitrid, die robuster, schneller und effizienter sind.
Pressemitteilung: 09.12.2009

Leistungstransistoren sind die zentralen Bauelemente in elektrischen Leistungskonver­tern, die Gleich- und Wechselstrom umwandeln und auf unterschiedliche Spannungen transformieren können. In Handyladegeräten sind sie ebenso zu finden wie in der Motoransteuerung eines ICE. Auch in der automobilen Elektronik spielen derartige Leistungskonverter eine entscheidende Rolle. Ihr Wirkungsgrad und ihre Leistungsdichte wird den Erfolg fast aller Green-Car-Konzepte zukünftiger Hybrid- und Elektroautos entscheidend mitbestimmen, denn die Leistungselektronik wird neben dem eigentlichen Elektroantrieb zur Bremsenenergierückgewinnung, für intelligente Batterieladekonzepte und das Bordnetz benötigt. Maßgebliche Entwicklungsimpulse gehen daher inzwischen von der Automobilindustrie aus.
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Effiziente Hochleistungs-Diodenlaser

Wissenschaftler des Ferdinand-Braun-Instituts verdoppeln die Leistung von DFB-Lasern. Dies erschließt neue Anwendungen in leistungsstarken Systemen.
Pressemitteilung: 04.12.2009

Wissenschaftler des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) haben im Rahmen des BMBF-geförderten INLAS-Projektes leistungsstarke, hocheffiziente Distributed Feedback (DFB)-Laser mit einer Wellen­länge von 976 Nanometern entwickelt. Die optische Leistung konnte dabei mit 11 Watt aus einem 90 Mikrometer breiten Streifen  gegenüber den leistungsstärksten bisher verfügbaren DFB-Lasern mehr als verdoppelt werden. Entscheidend ist, dass die Laser zugleich eine hohe Konversionseffizienz besitzen: Der Anteil an elektrischer Energie, der in Licht umgewandelt wird, beträgt bis zu 58 Prozent. „Durch die Kombination von hoher Leistung und hoher Effizienz erschließen sich für die DFB-Laser neue Anwendungsgebiete, wie das Pumpen von Faser- und Festkörperlasern oder die Materialbearbeitung“, sagt Dr. Paul Crump vom FBH.
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Festakt mit Spatenstich: 100 Jahre Nobelpreis Ferdinand Braun damals und heute

Pressemitteilung: 30.10.2009

Von der Funktelegrafie zu modernen Wireless-Technologien – unter diesem Motto feiert das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) am 2. November 2009 ab 11 Uhr die Nobelpreisverleihung an seinen Namensgeber vor 100 Jahren. Festredner wird Prof. Dr. Georg Fischer von der Universität Erlangen-Nürnberg sein mit seinem Vortrag "Funktechnik für das Internet unterwegs – leistungsstark und effizient". Das FBH präsentiert in Vorträgen weitere aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema. Dieses Jubiläum ist zudem Anlass für den ersten Spatenstich für ein neues Labor- und Bürogebäude.
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Sensoren für UV-Strahlung

Bei vielen technischen Anwendungen muss UV-Strahlung genau gemessen werden. Auch beim Sonnenlicht wollen wir wissen, wie viel UV-Strahlung auf unsere Haut trifft. UV-Photodetektoren basieren auf unterschiedlichen Materialien – je nach Anwendung sind bestimmte Eigenschaften wichtig. Das Ferdinand-Braun-Institut untersucht geeignete Materialien und ent­wickelt UV-Detektoren auf der Grundlage von Galliumnitrid und Siliziumcarbid.
Pressemitteilung: 07.09.2009

Wird UV-Strahlung in einer Technologie eingesetzt, zum Beispiel zur Desinfektion von Wasser, darf die Strahlung weder zu schwach noch zu stark sein. Da UV-Lichtquellen im Laufe der Zeit an Intensität verlieren, kann die Strahlungsdosis nicht direkt gesteuert werden, sondern ein Sensor muss die tatsächlich abgegebene Leistung messen. Photodetektoren für den UV-Spektralbereich basieren auf unterschiedlichen Materialien: Derzeit sind Galliumphosphid (GaP) und Siliziumcarbid (SiC) auf dem Markt verbreitet. Dr. Markus Weyers vom Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) sagt: "Für verschiedene Anwendungen gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Photo­detektoren. Das eine optimale Material gibt es nicht."
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ZEMI macht MINT

Als neuer Partner des nationalen Pakts für Frauen will das Zentrum für Mikrosystemtechnik Berlin (ZEMI) seine Nachwuchsarbeit für Mädchen und Frauen in MINT-Berufen intensivieren.
Pressemitteilung des ZEMI: 27.08.2009

Am heutigen 27. August 2009 haben Vertreter des ZEMI auf Einladung von Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen im Bundesministerium für Bildung und Forschung das Memorandum zum nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen unterzeichnet. ZEMI ist damit eine von 22 neuen Partnereinrichtungen des hochrangig besetzten Pakts.
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OpTecBB-Vorstandswahl mit gestärktem Unternehmensflügel – Günther Tränkle bleibt Vorstandsvorsitzender

Pressemitteilung: 31.07.2009

Am 23. Juli wurde Günther Tränkle in seiner Funktion als Vorsitzender des Kompetenznetzes für Optische Technologien Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e.V. für weitere zwei Jahre bestätigt. Vor zwei Jahren ist Günther Tränkle angetreten, um Forschung und Industrie im Bereich der Optischen Technologien enger zu vernetzen, diese erfolgreiche Arbeit wird nun weiter intensiviert. So wurde der Unternehmerflügel im OpTecBB-Vorstand mit zwei neuen Mitgliedern aus der Industrie, Christian Kutza (FOC GmbH) und Jörg-Thomas Zettler (Laytec GmbH), verstärkt und der Vorstand insgesamt von zwölf auf acht Mitglieder verkleinert, wovon fünf Mitglieder Industrievertreter sind und drei aus der Forschung kommen. Ziel ist es, einen schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in konkrete Anwendungen zu erreichen. Unternehmen sollen so frühzeitig in den Forschungs- und Entwicklungsprozess einbezogen werden, dass die Erfordernisse für konkrete Anwendungen bereits in einem sehr frühen Stadium mit in die Arbeiten einfließen können.

Diese Richtung verfolgt Günther Tränkle auch als Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik (FBH), einem der international führenden Institute im Bereich der Lasertechnologie. Die Forschungen des FBH werden in enger Kooperation mit der Industrie durchgeführt; fünf Spin-offs sind bereits aus dem Institut hervorgegangen.

Ergebnis der Vorstandswahlen im Detail.


Messbar besser: Kalte Flammen helfen der Haut

Positive medizinische Wirkung der Mikrowellen-Plasmaquelle aus dem FBH an Hautzellen nachgewiesen. Industriepartner sehen großes Marktpotenzial
Pressemitteilung: 15.07.2009

Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Akne könnten schon bald mit kalten Flammen behandelt werden. Wie erste biochemische Analysen an menschlichen Hautzellen der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gezeigt haben, konnte die positive medizinische Wirkung bei der Behandlung von Hautzellen mit Stickstoffmonoxid (NO) mit einer Mikrowellen-Plasmaquelle aus dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) nachgewiesen werden.
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Schlüsselkomponenten für leistungsfähigere Materialbearbeitungs­systeme

FBH präsentiert Neuentwicklungen auf der Laser 2009 in München

Pressemitteilung: 10. Juni 2009

Ohne sie würde in der Automobilindustrie nichts laufen: Roboter mit hochmodernen Lasersystemen kommen bei der Materialbearbeitung, etwa beim Schneiden oder Schweißen von Metallen zum Einsatz. Für solche Anwendungen sind Lasersysteme mit hohen Leistungen gefragt, die mit Halbleiterlasern als Pumpquellen von Festkörperlasern erreicht werden können. Am Ferdinand-Braun-Institut ist es gelungen, einen Diodenlaser mit einem sehr geringen Abstrahlwinkel von nur 15° zu entwickeln, bei dem keine Abstriche bei Wirkungsgrad und Ausgangsleistung in Kauf genommen werden müssen. Kommerziell verfügbare Laser in diesem Wellenlängenbereich bieten einen Abstrahlwinkel von typischerweise 27° und mehr.
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Neuartige kompakte Mikrosystemlichtquelle für mobile Analytik-Systeme

Pressemitteilung: 17.03.2009

Überschreitet die vorliegende Substanz den Grenzwort oder ist sie unbedenklich? Ist das Lebensmittel verdorben oder genießbar? Solche grundlegenden Entscheidungen sollen künftig schnell und ohne aufwändige, teure Laboranalysen vor Ort gefällt werden.

Am Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) wurde eine äußerst kompakte und effiziente Mikrosystemlichtquelle entwickelt. Aufgrund ihres geringen Energieverbrauches kann sie in tragbare Messsysteme eingebaut werden und ist ideal für Vor-Ort-Untersuchungen im Bereich der Bioanalytik, der Lebensmittelüberwachung und der Medizintechnik geeignet. Die Strahlquelle sendet Licht im blauen Spektralbereich bei 488 Nanometern (nm) aus – eine etablierte Wellenlänge für verschiedene spektros­kopische Methoden, wie beispielsweise die Raman-Spektroskopie.
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Frisches Fleisch – ganz sicher!

Mikrosysteme erkennen Frischegrad von Fleisch
Pressemitteilung: 19.01.2009

Frischfleisch per Scanner erkennen: Daran arbeitet seit zwei Jahren eine Expertengruppe aus fünf Forschungseinrichtungen. Die Wissenschaftler nutzen dabei Verfahren, die mithilfe von Laserlicht den Frischegrad von Fleisch erkennen und dokumentieren können. In dem Projekt „FreshScan“ ist nun ein handliches Funktionsmuster entstanden, das sich aus zwei Komponenten zusammensetzt: einem intelligenten Etikett und einem Handscanner.
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Vistec received an order from Ferdinand-Braun-Institute in Berlin

Vistec Electron Beam GmbH has recently received an order from Ferdinand-Braun-Institute for one of its Vistec SB250 Series Variable Shaped Beam lithography systems.
Pressemitteilung Vistec/FBH: 13.01.2009

The Ferdinand-Braun-Institute explores cutting-edge technologies for innovative applications in the field of microwaves and optoelectronics in close co-operation with the industry. The spectrum of work ranges from basic research projects to devices delivered as demonstrators or pilot series to industrial partners. Installed in the existing process line, the new electron-beam lithography system is required for the development of state-of-the-art electronic and opto-electronic high-power devices based on GaAs and GaN. Additionally, the Vistec SB250 will be used as an in-house mask writer.
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