Lasermodule für Weltraumanwendungen
Funktionsprinzip
Ein Laserbarren emittiert bei konstanter optischer Leistung. Die Laserstrahlung wird mittels Stablinse (Fast Axis Collimator) gebündelt, über einen Treppenspiegel abgelenkt und umgeformt, wiederum gebündelt (Slow Axis Collimator) und über eine Linse in eine optische Faser eingekoppelt. Ein optionales Bragg-Gitter sorgt für die Stabilisierung der Wellenlänge. Das Laserlicht wird verwendet um einen Nd-dotierten YAG-Laser hocheffizient und zuverlässig zu pumpen.

- Schema eines Pumplasermoduls mit Faserausgang
Anwendungen
- Laserbasiertes Kommunikationsterminal
- Laufende Tests auf den Satelliten TerraSAR-X und NFIRE
- Light Detection and Ranging (LIDAR), z.B. für Wetter- und Klimaforschung
- Laser Interferometer Space Antenna (LISA) zur Suche nach Gravitationswellen
Typische Wellenlänge
- 808 nm
Technologie und Montage
- Halbleiter-Schichtstrukturen mit MOVPE
- Chip-Lasertechnologie: BA-Laserbarren
- Präzisionsmontage auf Laserdiodenbank und in das Pumpmodulgehäuse
- Zuverlässigkeit der Montage gegen mechanische und thermische Belastung
- Qualifikation für Weltraumanwendungen nach Standards der DLR und ESA
Typische Daten
- Hohe Zuverlässigkeit bei moderater Leistung
- 1 W optische Leistung aus der Faser
- Mean Time To Failure pro Emitter: > 10 Mio Stunden
- Exzellente Qualität der Strahlführung
- Kompakte und robuste Bauweise
- [Poster, pdf]




