Stacks
Funktionsprinzip
Diodenlaserstacks bestehen aus vertikal bzw. horizontal gestapelten Laserbarren. Damit kann die Gesamtleistung entsprechend der Anzahl von Laserbarren bis in den Kilowatt-Bereich skaliert werden.
Anwendungen
- Pumpen von Festkörperlasern
- Materialbearbeitung
Wellenlängen
- 940 nm
- weitere Wellenlängen sind ebenfalls möglich
Chip-Technologie
- Halbleiter-Schichtstrukturen mit MOVPE
- Strukturierung der Laserdioden:
- Projektionslithographie
- Nasschemische Ätzverfahren
- Implantation
- Kontakte durch Aufdampf- und Sputterverfahren
- Abdünnen
- Ritzen, Brechen, Spalten
- Facettenbeschichtung und -passivierung
Montage
- Hartlöten mit AuSn-Lot auf passive CuW-Wärmesenken
- Stapeln der CuW-Träger und Fixieren mit AuSn geeignet für sehr lange Lebensdauern
- Klebung von FAC-Linsen (fast axis collimator) am Stack
Typische Daten
- QCW Betrieb tP = 1 ms f = 20 Hz
- Einzelebene
- Ausgangsleistung >100 W bei einer Apertur von 1,7 mm
- Vertikale Fernfeldwinkel (FWHM) von 14°
- Wirkungsgrad nahe 60%
- [Publikation, pdf]
- Stack mit 12 Ebenen und FAC
- Ausgangsleistung 1,2 kW bei einer Effizienz von 50%
- Geeignet für einfache und effiziente Kopplung in Fasern
- Vertikale Divergenz (>96% Lichtleistung) < 7 mrad
- Vertikales Strahlparameterprodukt < 60 mm mrad
- Laterale Divergenz (>96% Lichtleistung) < 220 mrad
- Laterales Strahlparameterprodukt < 90 mm mrad



