Laserbarren
Funktionsprinzip
Laserbarren bestehen aus mehreren Breitstreifenlasern, die parallel angeordnet sind. Damit können Ausgangsleistungen von 100 W und mehr erreicht werden.

- Schema eines Laser-Barrens
Anwendungen
- Pumpen von Festkörperlasern (z.B. Raumfahrt)
- Direkte Materialbearbeitung
- Freiraumkommunikation
- Drucktechnik
- Medizintechnik
Typische Wellenlängen
- 650 nm
- 808 nm
- 880 nm
- 920 nm
- 940 nm
- 980 nm
- 1060 nm
Chip-Technologie
- Halbleiter-Schichtstrukturen mit MOVPE
- Strukturierung der Laserdioden:
- Projektionslithographie
- Nasschemische Ätzverfahren
- Implantation
- Kontakte durch Aufdampf- und Sputterverfahren
- Abdünnen
- Ritzen, Brechen, Spalten
- Facettenbeschichtung und -passivierung mit sehr langen Lebensdauern
Montage
- Passive Wärmesenken
- ausdehnungsangepaßt
- zusätzlich FAC-Linsen (fast axis collimator) und externe Gitter möglich
Typische Daten
- NIR-Bereich:
- Ausgangsleistungen bis 100 W cw auf passiven Wärmesenken
- hohe Effizienz von > 70 % bei 808 nm
- Roter Spektralbereich (650nm): Ausgangsleistungen bis 10 W cw auf passiven Wärmesenken [Poster, pdf]




