Nachrichten
Pressemitteilung: 20.07.2010
Zehn Unternehmen und drei Forschungsinstitute starteten Anfang Juli ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Materialien, Ausrüstungen, Bauelementen und Systemen auf Basis breitlückiger Halbleiter (Wide-Bandgap-Semiconductors). Halbleiter mit breiter Bandlücke bieten herausragende Materialeigenschaften und ermöglichen extrem kompakte und sehr schnelle Leistungsbauelemente sowie leistungsstarke Lichtemitter im ultravioletten Spektralbereich. Berlin WideBaSe bündelt das Know-how und die technischen Ressourcen der dreizehn Berliner Partner aus Forschung und Industrie in diesem Bereich.
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FBH-Nachricht: Juli 2010
Der im Juli 2010 gestartete innovative regionale Wachstumskern Berlin WideBaSe steht für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von optoelektronischen und elektronischen Bauelementen auf der Basis von breitlückigen Halbleitern (Wide-Bandgap-Semiconductors). Berlin WideBaSe bündelt das Know-how und die technischen Ressourcen von zehn Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen aus Berlin. Das FBH spielt eine zentrale Rolle im Gesamtvorhaben und ist an sieben von acht Verbundprojekten beteiligt.
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Quelle: Inforadio, 11.07.2010
Wo kann Wachstum durch die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen?
Inforadio fragt nach: Wie und wo entstehen Innovationen? Welche Voraussetzungen muss ein Standort bieten, damit sich Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen wohlfühlen? Welche Impulse sind nötig, um Gründungsaktivitäten und die Ansiedlung forschungsnaher Unternehmen wirkungsvoll zu fördern? Wo kann und wo sollte das stattfinden?
Podiumsgast ist u.a. Jörg Muchametow (eagleyard Photonics - Spin-off des Ferdinand-Braun-Instituts)
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Quelle: Berliner Zeitung, 10.07.2010
Vor allem in der Region Berlin-Brandenburg boomt die Branche der Optischen Technologien
(...) Ein Beispiel solcher Produkte der Marke "Made in Berlin" ist der Fresh-Scan, mit dem sich mittels Laserspektroskopie Gammelfleisch erkennen lässt. Beteiligt an der Entwicklung sind unter anderem das Institut für Optik und atomare Physik der TU Berlin, das Fraunhofer Institut sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Das FBH gilt als beispielhaft für schnellen Technolgoietransfer. Das Institut entwickelt unter anderem extrem präzise und robuste Diodenlaser, die einen Raketenstart überstehen können und in Atomuhren von GPS-Satelliten eingesetzt werden. Derzeit forscht es an der Entwicklung von Lasern, die ausreichend grünes und blaues Licht emittieren, um künftig das Laser-Fernsehen zu ermöglichen. (...)
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Compound Semiconductor, 29.06.2010
At the IC MOVPE XV in Lake Tahoe (23-28 May) many outstanding talks dealt with process optimization by means of optical in-situ metrology. One of them was presented by Mr. Veit Hoffmann of the Ferdinand Braun Institute Berlin (FBH).
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FBH-Publikation: 06/2010
Im Juni ist der FBH-Jahresbericht erschienen, der Sie über Ergebnisse und Entwicklungen des Ferdinand-Braun-Instituts im vergangenen Jahr informiert. Sie finden ihn hier zum Download. Gerne senden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu - bitte schicken Sie eine E-Mail an pr(at)fbh-berlin.de.
Quelle: Europäischer Wirtschaftsdienst Wasser und Abwasser No. 24, 15.06.2010, S. 5
FBH berichtet über Erfolge in Tests mit fließendem Wasser
Nach Untersuchungen der Wirksamkeit von ultravioletten Leuchtdioden (UV-LEDs) an stehendem Wasser sind nun auch erste Test mit fließendem Wasser erfolgreich verlaufen.
Artikel leider nur für Abonnenten online zugänglich (www.euwid-wasser.de)
Quelle: Technology Review, Juni 2010
Politik und Wirtschaft feiern die photonische Industrie Deutschlands als gelungenes Beispiel für Industrie- und Forschungspolitik. Doch der Branche stehen stürmische Jahre bevor - mit großen Chancen und großen Risiken.
Wie kleine Broschen liegen sie auf dem dunklen Stoff, aufgereiht in einer Vitrine: fingernagelgroße, metallisch glänzende Rechtecke - die neuesten Diodenlaser aus dem Berliner Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Die Chips auf ihren messingfarbenen Trägern sind technische Alleskönner: Sie dienen als kompakte, sparsame, verlässliche und vor allem kostengünstige Strahlquellen für die Materialbearbeitung genauso wie in der Telekommunikation oder der Medizin. (...)
Artikel leider nicht online.
Pressemitteilung: 26.05.2010
Eine kostengünstige und sichere Methode, Trinkwasser lokal zu entkeimen, könnte den Zugang zu sauberem Trinkwasser in vielen Regionen der Welt erleichtern. Eine Forschergruppe am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und der TU Berlin arbeitet daran, Wasser umweltfreundlicher und unkomplizierter als bisher mit ultravioletten Leuchtdioden (UV-LEDs) zu desinfizieren. Die Bestrahlung mit UV-Licht zerstört das Erbgut von Bakterien, Viren und Sporen und verhindert dadurch die Vermehrung der Organismen. Insbesondere Licht im Wellenlängenbereich zwischen 200 und 300 Nanometern (nm) mit einem ausgeprägten Maximum bei circa 265 nm eignet sich dafür. Die optimale Wellenlänge kann je nach Mikroorganismus leicht variieren. Nach Untersuchungen an stehendem Wasser waren nun erste Tests mit langsam fließendem Wasser erfolgreich.
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Quelle: Berliner Zeitung, 24.03.2010
Laserfernseher bieten außergewöhnliche Farbtreue und könnten bald herkömmliche Geräte ersetzen
(...) Auf der Fachmesse Laser Optics in Berlin treffen dieser Tage Laserexperten aus aller Welt aufeinander, darunter Forscher des Ferdinand-Braun-Instituts in Berlin-Adlershof. Sie präsentieren hier einen grünen Laser, der der Verbreitung des Laserfernsehens neue Impulse geben könnte. (...)
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Quelle: Zeit Wissen, 22.03.2010
Vor 50 Jahren begann der Siegeszug des Lasers, er machte den CD-Player und neue Medizintechnik möglich. Bald könnte er auch das Fernsehen revolutionieren.
Kaum zu glauben: Als vor 50 Jahren der erste Laser gebaut wurde, wusste fast niemand etwas mit dem Gerät anzufangen. "Es war vor allem der experimentelle Nachweis von Ideen, die Einstein bereits in den 1910er-Jahren formuliert hatte", sagt Thomas Elsässer.
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Quelle: Der Tagesspiegel, 22.03.2010
Vor 50 Jahren begann der Siegeszug des Lasers. Bald könnte er auch das Fernsehen revolutionieren
(...) „Im Vergleich zu herkömmlichen Techniken wie Plasma- oder LED-Displays erreicht man mit Lasern schärfere Bilder mit mehr Farbtiefe und verbraucht trotzdem weniger Strom“, sagt Katrin Paschke vom Berliner Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Sie und ihr Team haben einen Prototyp für ein handliches Lasersystem entwickelt, das auch für Projektoren genutzt werden kann. (...)
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Pressemitteilung: 08.03.2010
Halbleiterlaser setzen sich im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Miniaturisierung, hohe Leistungen und hohe Effizienzen in immer mehr Laseranwendungen durch. Branchentreffpunkt und Leistungsschau ist die Laser Optics Berlin, die vom 22. - 24. März 2010 unter dem Funkturm stattfindet. Der begleitende Kongress steht für die enge Verzahnung von Wissenschaft und Anwendung in der Laser-Optik-Branche. An seinem Messestand (Halle 18, Stand 404) wie auch auf dem Kongress stellt das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) verschiedene Neuentwicklungen vor:
- Kompakte Lasersysteme für Displays
- Pulspicker für ultrakurze Lichtimpulse
- Hocheffiziente Diodenlaser mit extrem schmalem Spektrum
Quelle: Adlershof-Journal, März/April 2010, S. 4
Vor fünfzig Jahren wurde mit dem Laser eine Technik erfunden, die das Leben unendlich viel angenehmer gemacht hat. Die Welt ohne ihn ist kaum noch vorstellbar. Auch in Adlershof wird schon seit Jahrzehnten am Laser geforscht. Heute geht es vor allem um zwei Herausforderungen: Effizienz und Brillanz. (...)
Heute werden Laser millionenfach in CD-Spielern, Autofabriken, auf Operationstischen und in Labors eingesetzt. Mit dem Laser werden Jeans gebleicht und Augen operiert. Metalle und Kunststoffe werden mit Laser bearbeitet und Papier bedruckt. Sein großer Vorteil: die extreme Präzision. Und die kann immer noch weiter gesteigert werden. Am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Adlershof wird an der ständigen Verbesserung von Hochleistungslaserdioden gearbeitet. Hervorgegangen ist das Institut vor 18 Jahren u. a. aus dem Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie (ZOS), das damals auf jahrzehntelange Erfahrung mit der Laserforschung zurückblicken konnte.
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Pressemitteilung: 07.01.2010
Der langjährige Abteilungsleiter Mikrowellentechnik des Ferdinand-Braun-Instituts und Professor an der Technischen Universität Berlin, Wolfgang Heinrich, übernahm zum Jahreswechsel 2010 die Präsidentschaft der European Microwave Association (EuMA).
Die EuMA hat Mitglieder in ganz Europa und den umliegenden Staaten. Sie gilt als einer der international wichtigsten Zusammenschlüsse von Wissenschaftlern und Ingenieuren in der Mikrowellentechnik. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Belgien fördert die Zusammenarbeit innerhalb des Fachgebiets und stärkt die Mikrowellen-Aktivitäten in Europa durch Aus- und Weiterbildung. Sie veranstaltet jährlich die European Microwave Week, die vier Konferenzen sowie eine Ausstellung umfasst – mit 1500 Konferenzteilnehmern und typisch 4000 Besuchern neben der International Microwave Week in den USA die weltweit wichtigste Mikrowellen-Konferenz.
Wolfgang Heinrich folgt auf Professor Roberto Sorrentino von der Universität in Perugia, Italien, der als eines der Gründungsmitglieder die EuMA seit 1997 geleitet hatte.




